Herzhafte Käse-Schinken Muffins

3 Kommentare:

Huhu ihr Lieben! 


könnt ihr es glauben? In 2 Tagen ist endlich offizieller Sommeranfang! Ich meine, ok so richtig will sich die fröhlich sonnige Sommerstimmung noch nicht einstellen, zumindest wenn ich das Wetter der letzten Tage so betrachte. Aber ich bin definitv guter Dinge, dass wir es uns bald im Freibad so richtig gut gehen lassen können! Sommer ist sowieso meine Liebste Jahreszeit. Ich meine leckere BBQ´s,, Sonnenschein, leichte Klamotten, Wasser und einfach generell gute Laune.
Und wisst ihr was ich noch am Sommer liebe? Die Radtouren! Ja, richtig Radtouren. Auch wenn viele im Sommer besonders beim Sport über zu hohe Temperaturen klagen, finde ich es doch deutlich angenehmer mich bei strahlendem Sonnenschein aufs Rad zu schwingen, als bei nass-kaltem Regen.

 

Und damit leite ich mal zu dem über, was ich euch eigendlich erzählen wollte :D Denn ich durfte letztes Wochenende auf eine wundervolle Radtour mit einigen aus meinem Jahrgang gehen. Gefahren wurde nach Tschechien und bei 25°C ( was zwar warm, aber ertragbar war) haben wir uns schon am ersten Tag tapfer 30 km bergauf gekämpft. Wisst ihr, Fahrrad fahren im Erzgebirge ist durchaus nicht ganz so lustig wie man denkt. Zumindest nicht wenn man konditionell nicht besonders auf der Höhe ist. Soetwas wie "gerade aus" gibt es hier nämlich nicht. Bei uns gibt es generell nur Steigungen von "Ich glaube ich sterbe" und "juhu endlich bergab". Und lasst euch sagen : " Das ist verdammt anstrengend!" Ich selbst bin ja konditionell nicht ganz soo schlecht. Da ich, seit ich keine Schule mehr habe,   jeden Tag einfach nur zuhause sitze und Zeit totschlage bin ich dazu übergegangen jeden Tag eine anderthalbe Stunde Rad zu fahren. Und darüber konnte ich mich letztes Wochenende wirklich gücklich schätzen. Denn selbst mit Trainingsgrundlage war die Tour alles andere als ein Zuckerschlecken :D Die 30 km lange Strecke hat sich dann ( natürlich mit insgesammt ca. 2h Pause ) auf eine 5h Tour ausgedehnt. Und ich glaube ich war nie so glücklich darüber gewesen eine Dusche zu sehen wie danach .



Unser Hotel war übrigens super. Als ich es zum ersten Mal von außen gesehen habe, hatte ich zwar absolut nichts mehr erwartet ( wer schonmal tschechische Dorfhäuser gesehen hat wird wissen was ich meine) , aber von Innen hat es mich dann doch positiv überrascht.  Auch das Essen war wirklich besser als gedacht um nicht zu sagen richtig gut.. Und da sich unsere 14 Personengruppe so ziemlich einmal durch die gesammte Speißekarte gegessen hat, und Food Sharing an der Tagesordnung stand kann ich das auch mit ziemlich gutem Gewissen behaupten.

Aber zurück zum Thema Sport. Denn wisst ihr was passiert wenn zwei Sportehrer so eine ausfahrt organisieren? Richtig viel zu viel körperliche Aktivität :D Dazu gehöhrt zuerst Rafting. Und zwar auf der Eger in Karlsbad und das in strömendem Regen und dementsprechend bis auf die Knochen durchgefroren. Aber trotzdem muss ich sagen dass es ziemlich genial war. Besonders als der Regen sich dann langsam legte und man das Wasser überall um sich herum verdunsten sehen konnte.


Am zweiten Tag war dann ein richtiger Tag für mich! Wiso? Nun ja wir waren Klettern. Und wenn es etwas gibt, was man als Turner kann, dann klettern. Natürlich nicht in so einer langweiligen Kletterhalle, sondern richtig echt an der Felswand. Ich meine ok, zunächst hatte ich absoluten Respekt vor der Wand und ich dachte ehrlich gesagt ich werde schon nach den ersten Metern gründlich versagen, aber als ich dann als einzigstes Mädchen auch die schwerste Route klettern konnte war ich einfach mega stolz auf mich :D ... Hach ja... ich liebe Klettern!

 Danach sind wir noch Bungee-Trampolin springen gegangen. Kennt ihr die Dinger? Die sind genial. Man springt Trampolin und wird dabei an 2 Bungeeseilen gehalten, die einen extra hoch springen lassen. Ohh ich hab es geliebt! Da konnte ich dann so richtig geniale Saltos machen ^^ Ich weiß nichtmal ob es davon Fotos gibt. Falls ja, werde ich es euch sicher noch zeigen :D Und am letzten Tag waren wir Geocachen auf einer 22km Radstrecke. Ihr könnt euch sicher unsere Begeistrung vorstellen als und gesagt wurde dass wir schon wieder Rad fahrn sollten. Vor allem weil das Wetter an dem Tag alles andere als toll war. Trotzdem sind wir, begleitet von nass kaltem Niesel 2 1/2 h durch den Wald gejagt und trotzdem fand ich die kleine Schnitzeljagt ziemlich amysant. Vielleicht nicht unbdeingt in dem Moment, aber im Nachhinein auf jeden Fall :D

Generell  bin ich einfach unglaublich froh das ich mitgefahren bin. Ich hatte ein wirklich super schönes Wochenende und es war einfach eine tolle Erfahrung eine letzte Abschlussfahrt mit meinem Jahrgang zu machen. So jung kommen wir schließlich nie wieder zusammen ;)




Ein kleines Gebäck ,welches uns zumindest bis zur ersten Mittagspause begeitet hat, waren die leckeren kleinen herzhaften Muffins die ich euch jetzt noch fix zeigen möchte. Ich hatte sie als kleinen Zwischensnack für unsere Gruppe mitgenommen, denn wer Rad fährt der hat immerhin auch Hunger. Dafür waren die Leckereien dann auch perfekt. Die Muffins sind super saftig und die Kombination aus Teig, Käse und Schinken war einfach herrlich. Es muss eben auch nicht immer nur süß sein. Die Muffins machen super satt, liegen aber auch nicht zu schwer im Magen wie ihre süßen Verwanten. Man kann deshalb auch gut und gern 2-3 Stück auf einmal davon verputzen.


As Teigbasis habe ich im übrigen mein Standart Muffinteig-Rezept verwendet. Nur eben ohne Zucker. Kan kann dann nach belieben verschiedene Käse oder Fleischsorten sowie Kräuter ergänzen. Das ist dann reine geschmackssache. Ich persönlich mache es gern mit Feta oder Mozzarella. Also eher "leichterem" Käse. Wer will kann natürlich auch Gouda benutzen. Was das angeht stehen einem alle Türen offen. Wenn man es nicht unbedingt auf eine Radtour mitnimmt sondern geich zuhause serviert. Zum Beispiel für Gäste bei einem BBQ. Der kann auch noch ein Frischkäsehäubchen draufsetzen um dem Ganzen noch einen frischen Kick zu geben.

REZEPT ALS PDF DOWNLOAD 




































Soo ihr Lieben! Ich hoffe euch gefallen die kleinen Leckereien so gut wie sie mir geschmeckt haben ;) Sie sind absolut lecker und saftig und einfach herrlich zum überall mit hinnehmen ;) Schickt mir doch ma ein schönes Foto wenn ihr mein Rezeptchen ausprobiert. Ich freue mich immer riesig über eure Bilder !






Hier gehts weiter! ...

Sommerlich fluffige Zitronen-Cookie Cupcakes

3 Kommentare:

Huhu ihr Lieben! 


Ihr habt sicherlich schon bemerkt, dass ich in den letzten Tagen ein klein wenig inaktiver war. Grund dafür war eine kleine Radtour nach Tschechien die wir mit einigen Leuten aus unserer Jahrgangsstufe gemacht hatten. Der ein oder Andere hat das kleine Bildchen auf Instagram evtl. schon gesehen. Jedenfalls war es ein wirklich herrliches Wochenende. Ich werde euch vermutlich in meinem nächsten Beitrag noch ein wenig mehr davon erzählen. Denn heute geht es mehr um das , was "davor" passiert ist. Ich war letzte Woche mit einem kleinen Gastbeitrag zu Gast bei Foodie ABC. Zu Beginn des letzten Monats hatte ich von ihnen einen wundervollen Smoothie Beitrag bekommen und jetzt war es mal an der Zeit mich zu revangieren. Darum hatte ich ein paar fluffig leckere Zitronencupcakes für sie gebacken.



Es ist ja allein schon Namensbedingt kein Geheimniss, dass ich Cupcakes einfach über alles liebe. Die kleinen fluffigen Törtchen sind eben einfach perfekt für jeden Anlass. Besonders jetzt im Sommer ein absolutes Trend-Gebäck. Ich meine, gibt es etwas schöneres als sich in der Sonne zu entspannen und dabei eine kleine Nascherei zu genießen?
Also für mich jedenfalls nicht ;) Darum habe ich mich an einem sommerlich frischen Cupcakerezept gewagt. Geschmacksrichtung: Zitrone! Absolut perfekt geeignet für die Jahreszeit, da Zitrone mit seinem frischen und saftigen Geschmack auf bei höheren Temperaturen einfach unschlagbar ist. Dazu habe ich mich für ein leckeres rischkäsefrosting entschieden. Ich liebe einfach die Kombination auf süß und sauer die dieses Rezept mit sich bringt. Und da das ganze noch ein wenig zu "normal" gewesen währe, gab es quasi als kleines Extra, noch einen knusprigen Keksboden.

Klingt ziemlich gut oder? Ist es auch, versprochen.

Hier findet ihr den Link zum Beitrag bei Foodie ABC. Dort ist dann natürlich auch das Rezept und noch ein paar kleine Lehrreiche Worte zum Thema Cupcakes. Also schaut unbedingt mal vorbei,!

KLICK 






 Was esst ihr denn im Sommer am Liebsten? Muffins,Cupcakes, Kekse, Torte oder ganz klassisch Eis? Lasst es mich doch mal wissen ;) 









Hier gehts weiter! ...

Mango-Love Chia Pudding

Keine Kommentare:

Hallo ihr Lieben! 


Ihr habt es sicher schon in meinem letzten Beitrag über "healthy" Kokos-Schokomuffins gemerkt. Ich bin zurzeit mal wieder dabei ein wenig gesünder zu Leben. Muss ja auch mal sein! Ich meine der Sommer kommt, und bei den vielen dekandenten Naschereien die sich sonst so bei uns im Hause befinden muss jetzt einfach mal etwas Leichteres her. Dazu kommt, dass im Sommer bei Saunatemperaturen keiner mehr wirklich Appetit auf schweres Gebäck und Schokokuchen hat . ( Mal ganz abgesehen davon das Letzteres nach wenigen Minuten sowieso nurnoch trinkend verzehrt werden kann :D) Und genau darum nutze ich meine durchs ABI neu gewonnene Freizeit damit, das Internet nach gesunden und leckeren Rezeptideen zu durchforsten. Davon gibt es ja schließlich mehr als genug. Egal ob Blog oder Youtube, Facebook, Pinterest oder Instagram , überall stöbere ich mich zurzeit durch und schaue was sich so Interessantes finden lässt. Und genau dabei bin ich auf die Hauptdarsteller meines heutigen Rezeptes gekommen.



Und zwar Chia Samen ! Sie werden einfach überall im Internet unglaubich gehypt. Egal welches Food Diary ich geschaut habe, welchen Food Haul ich gelesen habe , oder in welcher healthy Breakfast Pinnwand ich gestöbert habe, überall habe ich die kleinen Samen gefunden. Ob als Pudding, im Porridge , im Gebäck , im Müsli ... ganz egal. Fakt ist, dass wo auch immer ich gesucht habe auf das Superfood geschworen wird. Darum war ich auch ziemlich glücklich, als ich in der Überraschungsbox von Protein Projekt* ein Päckchen der Samen gefunden hatte. ( den Beitrag zu dem Box findet ihr HIER)  Und genau aus diesem Grund bin ich ein wenig neugierig geworden und dachte mir dass, ich mir die Sache unbedingt mal ein wenig genauer anschauen muss.

Erstmal kurz allgemein: 

Die Chia Samen wunden ursprünglich von den Mayas als Energielieferant verwendet. Der Name "Chia" bedeutet dabei soviel wie "Kraft" oder "Stärke".

Und deshalb sind Chis Samen ein Superfood:


1) Chiasamen können eine Menge Flüssigkeit aufnehmen, darum quellen sie im Magen auf und erzeugen ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.


2) Die Kohlenhydrate in Chiasamen werden nur langsam zersetzt und dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel beinahe konstant. Damit beugt man Heißhungerattaken oder Unterzuckerrung vor und die Leistungsfäigkeit wird gesteigert.


3) Chia-Samen sind glutenfrei

4) Die Samen enthalten eine Menge Omega-3-Fettsäuren. Das sind etwa 19 Gramm auf 100 Gramm Chia-Samen. Was sehr sehr gute Werte sind. Man muss bedenken dass Omega 3 Fettsäuren wichtig für die Regulierung von Blutdruck, Blutfettwerten und Blutgerinnung sind. Sie fördern die Gehirndurchblutung und verbessern somit die Leistungsfähigkeit. Außerdem sind sie an der  Eiweißsynthese und auch an beinahe allen anderen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

5) Auch der Ballaststoffanteil ist beachtlich. Mit etwa 34 Gramm auf 100 Gramm Samen haben sie absoluteTopwerte. Ballaststoffe sorgen für ein schnelles und lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Also perfekt wenn man es in einer Diät o.ä. integrieren will. 

6) Außerdem sind Chia Samen ein wichtiger Proteinlieferant ganz besonders für Vegetarier bzw. Veganer. Sie beinhalten auf 100g nämlich fast genau soviel Protein wie Hühnchenfleisch. ( etwa 21 g). Eiweiß ist dabei für so ziemlich alles wichtig was im Körper so passiert. Muskelaufbau, Knochenaufbau und etliche Körperfunktionen.


Was ist sonst noch drin:
  • Vitamin B1
  • Vitamin B3
  • Vitamin E
  • Calcium
  • Eisen
  • Kalium
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Zink 
  • Antioxidantien
Falls ihr noch mehr wissen wollt schaut doch einfach mal HIER oder HIER



Soviel zur Theorie, und hier die Praxis. Nachdem ich die vielen Rezepte durchgestöbert hatte bin ich auf meine ganz eigene kleine Chia-Variante gekommen.Ich habe ja schon oft genug erzählt, dass ich für mein Leben gern Frühstücke und niemals ohne etwas im Magen aus dem Haus gehen kann. Deshalb war die Idee vom Chia-Pudding einfach perfekt. Obwohl , um ehrlich zu sein war ich ein wenig skeptisch was die Konsistenz betraf. Ich meine, Samen die sich ein wenig mit Wasser vollsaugen? Ich hatte zwar oft gelesen, dass es am Ende eine Art Gelee wird in dem man die einzelnen Samen beim Essen kaum noch merkt, aber trotzdem war ich mir nicht sicher ob das Ganze nicht doch ein wenig Gewöhnugnsbedürftig sein würde. Jetzt kann ich sagen, das die Konsistenz zwar wirklich ein wenig gewöhnung fordert, aber das Ganze an sich nicht sonderlich störend ist. Ich habe außerdem statt Wasser oder normaler Milch meine liebste Vanille-Sojamilch verwendet was dem Chia Pudding einen angenehm vanilligen Geschmack gegeben hat. Zusätzlich , um dem Ganzen ein wenig Frische und Leichtigkeit zu geben, kam der Jogurt-Quark Mix zum Einsatz. ZUsammen mit dem Chiapudding eine absolut geniale Kombination. Und es schmeckt zusammen auch viel besser als der Chiapudding allein. Zum Schluss habe ich das Ganze noch mit Mangopüree abgerundet. Ich habe es auch schon mit gewürfelter Ananas und Erdbeerpüree probiert. Beides ebenfalls sehr empfehlenswert und lecker. Es gibt dem Frühstücksgläschen nocheinmal eine herrlich fruchtige Note und ist quasi das Geschmacks-I-Tüpfelchen. Die Idee mit dem Müsli kam mir eigendlich aus rein dekorativem Grund. Aber es passt ebenfalls klasse dazu und fügt noch einen extra "Crunsh" hinzu. Hmm ihr merkt schon, ich habe ein neues Lieblingsfrühstück gefunden :D

Also hier das Rezept:


Zutaten: (Für 1 Glas)

  • 15g Chia Samen *
  • 75ml Milch ( z.B. Vanillemilch)
  • 50g Naturjogurt
  • 100g Magerquark
  • 50g Mango (pürriert)
  • etwas Müsli

Zubereitung

  • Chiasamen mit der Milch in einer Schüssel verrühren und ca. 20 Minuten einweichen lassen. Danach auf den Boden des Glases geben.
  • Seperat Quark mit Jogurt verrühren . 2-3 EL Wasser dazu geben um die Masse zu verdünnen.   ( ggf. mit ein wenig Honig oder Ahornsirup süßen). Auf dem Chiasamen verteilen.
  • Mango pürrieren und als letzte Schicht in des Glas geben.
  • Mit ein wenig Müsli dekorieren und schmecken lassen.


Kennt ihr Chia Samen bzw. habt ihr schonmal etwas damit gemacht? Das würde mich wirklich mal interessieren! Außerdem habe ich mir überlegt mal ein Food Diary zu machen, allerdings nur wenn daran interesse besteht. Also sagt mir doch mal bescheid ;)

Ansonsten wünsche ich euch noch eine wundervolle Woche


* Affiliate Links die ich freiwillig einfüge.
Alle Meinungen zu dem Produkt sind natürlich meine eigenen.

Hier gehts weiter! ...

Healthy & Delicious : Kokos Schoko Muffins

Keine Kommentare:

Huhu ihr Lieben!


Zurzeit ist es mal wieder ganz schlimm. Wo man auch hinsieht findet man Tipps und Tricks wie man in wenigen Tagen was weiß ich wie viele Kilo abnehmen kann. Und das Beste : Scheinbar muss man nichts anderes dafür tun als ein wenig Geld für eines dieser tollen Abnehmprogramme zu bezahlen. Aber im Ernst, jedes Mal wenn ich  " I make you sexy - schnell und einfach" höhre, könnte ich stundenlange Debatten führen in denen ich mich einfach nur aufrege. Fast genau so schlimm: Frauenzeitschriften. Ich habe erst kürzlich auf Facebook eine sehr schöne Karikatur über den Inhalt von Frauenzeitschriften kurz vor der Sommersaison gesehen: 30% "Die Besten Diäten um schnell möglichst viele Pfund zu verlieren" , 30 % "Tipps um sich wohl in seinem Körper zu fühlen" und 30% "Die leckersten Tortenrezepte der Saison". Merkt ihr was?
Ich meine, ok manchen scheint es wohl durchaus zu helfen Punkte zu zählen, Tagelang nur Suppen zu essen oder sich mit schlecht geschnittenen überteuerten Workoutprogrammen ( die man auch kostenlos auf Youtube anschauen kann)  zuhause ein gutes Gewissen zu machen. Aber sein wir mal ehrlich, das wird alles absolut keinen dauerhaften Erfolg bringen. Gesund abzunehmen braucht Zeit und Disziplin und mehr als nur etwas Geld und ein Anmeldeformular.





Was ich eigendlich damit sagen will, ist das man statt radikal Diäten durchzuziehen, einfach ein wenig gesünder essen sollte. Dazu gehöhrt auch alternativen zu finden und auch mal neue Ideen und Rezepte auszutesten. Besonders für mich, als Backbloggerin, ist es oft nicht leicht bei so vielen Naschereien standhaft zu bleiben, und genau deshalb muss man ab und zu ein klein wenig kreativer werden. ehrlich gesagt, ich liebe es neue und gesunde Alternativen auszutesten und mit verschiedenen Produkten zu experimentieren die ich vielleicht so vorher noch nie verwendet hatte. Und genau aus diesem Grund war ich super happy, als ich die Möglichkeit bekommen habe ein kleines Überraschungspaket von protein.projekt* zu testen.

Am Ende des Beitrages findet ihr das Rezept für dieses Kokos Schokomuffins ;) 


"Protein Projekt" ist ein Online-Shop für diverse Narungs- und Nahrungsergänzungsmittel. Dabei ist das Ganze unterteilt in Fitness und Lifestyle Produkten. Eigendlich findet man dort alles von Proteinpulver über verschiedene Riegel bis hin zu "richtigen" Alltagsprodukten wie Brotsufstriche, Low Carb Dressings, Müsli , Saucen und für mich besonders interessant, Alternativen für das Koch und Backregal. Daran merkt man schon, dass eben solche Dinge nicht nur für Bodybuilder oder Profisportler gemacht sind , sondern auch für ganz normale Hobbysportler die sich, wie ich,einfach gern gesund ernähren wollen.
Allein schon deshalb habe ich mich sehr auf mein Paket gefreut.

Und das war drin: 

- Chia Samen*

- Protein Shake - Orange/Mango*

- Low Carb Caramelsauce*

- Kokosmehl/ Kokosblütenzucker /Kokosmus*

- Low Carb Müsli*

 Zu allererst das Low Carb Müsli dass ich bekommen habe. Es ist von der Marke "Layenberger" und  ich kannte es bereits vorher ,da ich es schon öfter gekauft habe. Mir persönlich schmeckt es super gut auch wenn es ganz ohne Haferflocken etc. auskommt. Meistens esse ich es zusammen mit etwas Quark oder Jogurt zum Frühstück und es ist für mich als Frühstücksfan genau das richtige.
 Auch wenn ich hier zugeben muss, dass ich kein großer Fan von Trockenfrüchten bin. Sonst hatte ich immer die Sorte " Schoko-Nuss" aber wer gern Cranberrys und Trockenpflaumen isst, wird auch diese Variante mögen. 
Ich für meinen Teil sortiere einfach die Trockenfrüchte aus und gebe sie meiner Mutter. Die liebt sie nämlich. #problemsolved ;)

 
Als nächstes kurz etwas zu dem Protein Shake. Es ist von der Firma Multipower und geschmacklich sowie Inhaltlich wirklich überzeugend. Ich hatte ihn gestern nach dem Radfahren getrunken und war trotz vorheriger Skepsis wirklich positiv überrascht. Es schmeckt fruchtig und lecker und hat neben 26g Protein auch nur 14g Kohlenhydrate und weniger als 1 % Fett. Dahingehend also ziemlich überzeugend. Ich kann zwar nicht sagen, dass es der beste Smoothie ist den ich in meinem Leben je getrunken habe, aber trotzdem würde ich ihn auch öfter trinken wollen, weil er wirklich gut schmeckt. 

Auch die Karamelsauce hat mich positiv überrascht. Ehrlich gesagt war das Low Carb Karamelsyrup das Lebensmittel, welches mich am meißten hat Zweifeln lassen. Ok, zugegeben sie schmeckt pur nicht 1:1 wie "richtige" Karamellsauce aber für eine Alternative ist sie erstaunlich gut. Ich hatte sie später in einen Latte Macciato gegossen um Karamell Macciato zu machen und dann hat man wirklich keinen Unterschied mehr geschmeckt. 
Also definitiv einen Daumen hoch auch für die Sauce !



Als nächstes ausgepackt wurden Chia Samen von Naduria . Super gesund und von allen " healthy" Foodbloggern und Youtubern gehypt. Ich habe sie schon lang mal auf meiner Anschaffungsliste gehabt, und tada da sind sie. Aber ich will jetzt eigendich garnicht so viel darüber sagen, denn es wird dazu nocheinmal einen seperaten Beitrag geben. Ich kann schonmal soviel verraten - es wird eine neue Leckerei für den Frühstückstisch - also seit gespannt ;)



Und hier sind die Hauptbestandteile meines heutigen Rezeptes. Bio Kokosmehl, Bio Kokos Blütenzucker und Bio Kokosmus. Das Kokosmus oder auch Kokosöl kenne ich bereits. Ich verwende es für so ziemlich alles was ich brate. Ob Spiegelei, Fleisch, Fisch oder Gemüse. Auch für meine Tomatensuppe habe ich es schon verwendet. Zum Backen allerdings hatte ich mich bisher damit zurück gehalten, da es in Relation zu normaler Butter wirklich recht teuer ist und es schon einen Unterschied macht ob ich zum anbraten einen TL davon benutze oder zum Backen gleich mal eine halbe Dose. Trotzdem ist das Kokosmus eine gesunde alternative und macht sich im Gebäck doch ziemlich gut.

Außerdem hatte ich Kokosmehl dabei. Ich habe gelesen, dass man bei Kokosmehl etwas weniger benutzt als normales Mehl. D.h. wenn man ein Rezept "umfunktioniert" sollte man definitiv um einiges weniger Kokosmehl verwenden als normales Mehl. Außerdem sollte der Anteil an Flüssigkeiten erhöht werden. Ich hab ein wenig herum probiert und bin letzenendes zu einem sehr saftigen und zufriedenstellenden Ergebniss gekommen. Es schmeckt wie der Name schon sagt nach Kokos. Nicht stark aber der Geschmack ist doch ein wenig präsent. Im Falle meines Rezeptes nicht weiter tragisch , da es ja sowieso ein Kokosmuffin sein soll.

Und dann war da noch der Kokosblütenzucker. Dies war eigendlich das Produkt was mich im Nachhinein am wenigsten überzeugt hat. Der Geruch war schon beim öffnen der Packung recht "gewöhnungsbedürftig" auch sie Süß-Leistung war nicht berauschend. Der Zucker hatte einen leichten Eigengeschmack den ich nicht richtig zuordnen konnte. Ich weiß nicht, ob ich ihn nur einfach falsch verwendet habe aber ich würde ihn jetzt nicht unbedingt nochmal verwenden. In meinen Muffins habe ich ihn dann durch Rohrohrzucker aus dem Bioladen ersetzen müssen. Dadurch wurde zwar der Kohlenhydratanteil erhöht und die Muffins waren nichtmehr so Low Carb wie sie sein sollten, aber für den Geschmack nimmt man das in kauf ^^ Alternativ kann man auch einen anderen Süßstoff verwenden wenn man mag .




Mein Selbstversuch: Schoko-Kokosmuffins

inspiriert von diesem Rezept:  Kokosmehlkuchen mit Zimt&Zucker Topping

Zutaten: 

  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 60g Kokosmus
  • 60g Rohrzucker
  • 70g Kokosmehl
  • 50g Kokosraspel
  • 100 ml Milch 
  • 1/2 TL Backpulver
  • 50g Zartbitter Schokostreußel

Zubereitung: 

  • Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Eier mit dem Salz und dem Rohrzucker ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Kokosmus in einer kleinen Schüssel in der Mikrowelle schmelzen und zu den Eiern schlagen. Seperat Kokosmehl Kokosraspel und Backpulver vermischen. Abwechselnd mit der Milch unter die Eimasse rühren. 
  • Die Zartbitterstreußel unterheben. Danach Muffinförmchen zu 2/3 mit dem Teig füllen und für 15-20 Minuten backen. Stäbchenprobe empfiehlt sich zwischendurch da jeder Ofen ein wenig anders bäckt.

 

Und zum Schluss habe ich noch den Shaker hier gefunden. Mir wurde gesagt, dass er bei jeder Bestellung gratis dabei ist. Und dafür ist er wirklich schön. So einen hatte ich sowieso schon lange mal gebraucht, da ich ab und zu gern mal einen Proteinshake trinke und so ein Shaker zum mitnehmen unglaublich praktisch ist. Der Versandt ist übrigens generell kostenlos. Das sei an dieser Stelle noch erwähnt. 



Generell hatte ich einen sehr netten Mailkontakt mit der Marketingmitarbeiterin der Seite und das Überraschungspaket was ich nun bekommen hatte hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn die Preise recht hoch sind, aber das ist nun einmal der Preis den man für solche Produkte zahlen muss. Und das überall. Von daher ist es vollkommen ok. Vorbeischauen lohnt sich also aus meiner Sicht definitiv


Ach ja und bevor ichs vergesse, auf der Seite gibt es auch noch eine Rubrik mit dem Namen Equipment. Dort gibt es super coole Leggins. Ich weiß das ist ein wenig off-topic aber ich wollte es mal mit erwähnt haben, einfach weil sie mir super gut gefallen haben ;)

* Affiliate Links die ich freiwillig einfüge.
Alle Meinungen zu dem Produkt sind natürlich meine eigenen.



Hier gehts weiter! ...

Traditionell Griechischer Salat mit Rotweindressing

Keine Kommentare:

 Hallo ihr Lieben!


Heute habe ich etwas ganz anderes für euch! Denn ich will euch heute mal wieder ( nach langer Zeit) ein Salatrezept zeigen ! Woher mein Sinneswandel? Nun ja, Viera von Viera´s Kitchen hat bei sich gerade eine kleine Aktion laufen welche unter dem Motto "Salad Monday" steht. Das bedeutet jede Woche gibt es einen leckeren und frischen Salat. Absolut mein Geschmack, da ich super gern Salat esse und es einfach unglaublich viele Möglichkeiten gibt Salate zu kreieren. Darum war ich natürlich sofort dabei als Viera mich fragte, ob ich nicht vielleicht Lust hätte für ihre Aktion ein kleines Rezept  beizusteuern. Und das habe ich dann natürlich auch gemacht !

Ein Salatrezept ist für mich an sich absolut keine Schwierigkeit, da ich gern viele verschiedene Salatvarianten mache und auch eine nicht gerade unbeachtliche Anzahl an Salatbüchern bei mir zuhause herumstehen habe. Aber ich wollte nicht irgendein Rezept machen. Nein, ich wollte ein Rezept beisteuern das für mich ein wenig besonderer ist. Und da viel mir sofort mein Griechischer Salat ein. Denn er erinnert mich immer an meinen Urlaub in Rhodos. Sommer, Sonne, Hitze, Strände und der typisch griechische Lifestyle. Jeden Abend hatten wir so einen Salat gegessen, und das Rezept ist nach dieser Woche direkt mit nach Deutschland geflogen.
Deshalb ist es für Vieras Event einfach DAS perfekte Rezept.

Und hier geht´s zum Beitrag:










Hier gehts weiter! ...

Schokoladige Schwarzwälder Kirsch Torte

1 Kommentar:

Huhu ihr Lieben, 


Wart ihr am Wochenende auch fleißig wandern? Ich jedenfalls schon. Wie jedes Jahr , auch wenn ich ehrlich gesagt absolut nichts davon halte mich auf überfüllten Waldwanderwegen hin und her schieben zu lassen. Aber irgendwie gehöhrt es einfach dazu. Außerdem ist es wohl das letzte Jahr dass ich mit meiner Familie wandern gehen kann, also hatte ich mir gedacht : "Da musst du jetzt nochmal durch!" Um 9 sind wir dann bei mäßig schlechtem Wetter  losgewandert. Das Wandern war wie zu erwarten relativ unspannend. Neben ein paar lustig bekleideten Wanderern, Radfahrern die sich mit ihren Sporträdern durch die Menschen schieben mussten und Männergruppen die schon um 10 nichtmehr geradeaus laufen konnten ( zur allgemeinen Erheiterung beitragend) gab es generell erstmal nix spannendes. Aber einwas Gutes hatte die ganze Aktion doch. Und zwar haben wir uns alle unser Stück Kuchen am Nachmittag redlich verdient.


Denn sein wir mal ehrlich, die Schwarzwälder Kirsch die ich für unsere Wandertruppe gebacken habe ich wohl definitiv kein Schlankmacher-Rezept. Aber nach 5 h herumgelaufe hat man sich das doch redlich verdient! Außerdem hatte ich unseren Freunden schon lang mal eine Schwarzwälder Kirsch versprochen. Und tada ! Hier ist sie.



Die Torte ist wirklich super angekommen und wahr viel schneller alls als ich es erwartet hatte.
Der Biskuitboden ist wirklich sehr lecker und fluffig und durch den Kirschsaft ist er auch nicht zu trocken. Diese Befürchtung habe ich manchmal mit Biskuitteig, aber es ist in dem Falle glücklicherweise überhaupt nicht so . Außerdem wird die Torte durch die Sahne sehr locker und fluffig. Ich persönlich mag Schlagsahne viel lieber als Buttercreme, also das nur nebenbei. Zu einer echten Schwarzwälder Kirsch gehöhrt natürlich immer Schlagsahne, aber auch bei Cupcakes und anderen Torten finde ich Schlagsahne einfach viel besser. Weil sie super fluffig und nicht zu dekadent ist. Die Kirschen geben dem Ganzen noch eine schöne fruchtige Note.

Zutaten: 

Für den Biskuitboden
  • 75g Butter
  • 6 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 140g Zartbitterschokolade
  • 180g Zucker
  • 100g Mehl
  • 50g Speißestärke
  • 2TL Backpulver
Für den Belag:

  • 1 Glas Kirschen 
  • 2 gestr. EL Speißestärke
  • 2 EL Zucker
  • 50ml Kirschwasser
  • 750 ml Schlagsahne
  •  3 Pk Vanillezucker
  • 3 Pk Sahnesteif
  • 1Pk Raspelschokolade

Zubereitung: 


  • Kouvertüre grob hacken , die Butter in Stücke schneiden und über einem Wasserbad zusammen mit der Schokolade schmelzen. Beiseite stellen und lauwarm abkühlen lassen.
  • Eier trennen und das Eiweiß in einer Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. Seperat das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen und die Schokomischung unterheben.
  • Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und auf die Schokomischung sieben. Zusammen mit dem Eischnee vorsichtig unter die Schokomischung heben.
  • Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform ( ca.26 cm) füllen und bei 175 °C für 45 Minuten backen. ( gegen Ende der Backzeit ab und zu Stäbchenprobe machen)
  • Ausgekühlten Biskuit horizontal in 2 Böden schneiden
  • Die Dosenkirschen in eine Schüssel füllen. Dabei den Kirschsaft auffangen. 150 ml Kirschsaft mit 50 ml Kirschwasser aufkochen. 25 ml Kirschsaft mit Stärke und Zucker verrühren , zugeben  und erneut kurz aufkochen lassen. Kirschen unterrühren.
  • Seperat Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen.
  • Eine der Biskuitschichten auf dem Boden einer Springform geben. Mit 25ml Kirschwasser beträufeln und die Hälfte der Kirschmischung auf dem Teig verteilen. 1/3 der Sahne auf den Tortenboden geben und verstreichen. Den zweiten Boden darauf setzen und erneut etwas Kirschwasser darüber träufeln. Nun die Torte mit der restlichen Sahne ummanteln ( es sollte allerdings noch ein kleiner Rest für die Deko übrig bleiben) Die Schwarzwälder Kirsch mit Schokoraspel dekorieren, Sahnetupfen auf die Torten spritzen und mit übrig gebliebenen Kirschen oder Biskuitteigstückchen bestücken.


Das Rezept habe ich übrigens bei Chefkoch gefunden.


Was habt ihr denn so zu Pfingsten gemacht? Habt ihr gegessen, seit ihr gewandert und zu welcher Gruppe "Wanderer" gehöhrt ihr? Lasst es mich doch mal wissen ;)





Hier gehts weiter! ...

Blumige Smarti-Cookies und Bio-Prüfungen

1 Kommentar:

Huhu ihr Lieben!


Heute fühle ich mich total schreibmotiviert! Wieso ? Ganz einfach ich möchte euch unbedingt von meiner gestrigen mündlichen Bio Prüfung erzählen.

Seit Dienstag schon hatte ich unglaubliche Panik vor meiner Bio Prüfung geschoben. Ich wusste zwar dass ich viel weiß und das ich eigentlich eine recht passable Rednerin bin, aber irgendwie war man sich doch unsicher. Ich hatte wirklich nicht wenig gelernt und Bio ist eigentlich auch eines der Fächer die mir nicht nur gefallen sondern auch recht gut liegen, aber bei einer so breiten Themenanzahl ist es schwer sich diesbezüglich über irgendetwas sicher zu sein. Also hab ich gelernt und gelernt und damit meine ich, ich habe wahrscheinlich in den letzten 2 Jahren nicht so viel für Bio gemacht wie in den letzten 5 Tagen.

Meine größte Angst war, dass ich die Frage meines Lehrers nicht zuordnen kann, also dass er mich etwas Fragt und ich keine Ahnung habe, was er meint, obwohl ich die Antwort eigentlich kenne und ehrlich, der Gedanke hat mich nicht losgelassen. Es gibt doch nicht schlimmeres in einer mündlichen Prüfung als einfach keine Ahnung zu haben. !



An dem letzten Tage vor meiner Prüfung habt ich mich dann ganz konsequent versucht von dem Gedanken abzulenken und mir permanent gesagt, dass ich ja eigentlich alles wissen müsste. Obendrein hatte ich genau am Mittwoch Geburtstag . Aber selbst chinesisches Essen und Geburtstagsshopping konnten mich nicht davon abhalten diese verflixte Prüfung im Hinterkopf zu haben. Glaubt mir, mehr als einmal habe ich mir gewünscht sie schon am Montag oder so weg zu haben aber am Donnerstag... Fast als Letzte .. Furchtbar.


Mittwoch Abend war ich dann so aufgeregt dass ich erst nach einer Stunde rumliegen und auch erst gegen ca. 12 einschlafen konnte. Früh war ich dementsprechend auch um 5 wieder wach und habe mich dabei erwischt wie ich immer wieder alle Themen im Kopf durchgegangen bin. Immunantwort, Informationsübertragung, Fotosynthese, Atmung, Ökologie, Proteinsynthese, Enzymreaktion und dann wieder Immunantwort und so weiter. Schlafen war da absolut nicht mehr möglich. Das schlimme daran war ja, dass ich mich so überhaupt nicht kannte. Normalerweise bin ich eher jemand, der relativ locker an solche Dinge rangeht und selbst bei meinen schriftlichen Prüfungen war ich nicht nicht mal annähernd so etwas wie nervös. Aber dieses Mal war es anders. Das Problem ist ja, dass man sofort auf Fragen reagieren muss. Man hat nicht erst eine Ewigkeit Zeit bis man im vollsten Maße darüber nachgedacht hat was man sagen will , man kann nicht einfach erstmal die nächste Aufgabe machen und dann später nochmal darauf zurück kommen. Nein, man muss auf den Punkt genau wissen was gefragt ist. Und da ich etwas Ähnliches noch nie gemacht hatte, war das schlimmste, dass ich einfach keine Ahnung hatte ob ich eben genau das kann.

Entsprechend am Ende war ich dann 30 Minuten vor Beginn meiner Prüfung. Also nein ehrlich ... ich bin fast GESTORBEN vor Aufregung :'D Panisch hab ich meinen Hefter nochmal von vorn nach hinten und von hinten nach vorn durchgeblättert um nochmal das wichtigste zu überfliegen und einzuprägen.

Als ich dann 10 Minuten vor meinem Prüfungszimmer saß, war die Aufregung dann soweit abgeklungen. Weil ich ab genau dem Zeitpunkt wusste, was ich jetzt nicht weiß lern ich auch nicht mehr. Egal was jetzt passiert, es passiert eben. Und der Gedanke hat mich dann auch wirklich beruhigt. …


Als ich dann das Prüfungsthema für den ersten Teil gezogen hatte hat mein Herz einen wahren Freudensprung veranstaltet. Nervenzelle-Ruhepotential-Stammbaumanalyse und Enzymreaktion.

Alles Dinge die für mich relativ leicht waren und über die ich zum Glück gut Bescheid wusste. Ich war dann auch schon nach 10 Minuten Vorbereitungszeit( von angesetzten 20), mit meinen Notizen fertig , da ich nicht wirklich etwas aufschreiben musste. Ich hatte schön alle Vorgänge gezeichnet und war mir sicher ,dass ich das dann an den Skizzen locker erklären kann. An dem Punkt war ich dann tatsächlich tiefenentspannt. Und genau so tiefen entspannt waren dann auch die ersten 15 Minuten meiner Prüfung in denen ich über das was ich zuvor ausgearbeitet hatte reden sollte. Zum hinsetzten kann ich so gut wie gar nicht. Ich hab einfach alles schön an die Tafel gezeichnet und dann war es ein leichtes darüber zu philosophieren. Und dann kam der zweite Teil - also der Teil ohne Vorbereitung vor dem ich am meisten Angst hatte. Aber in dem Moment war alles super. Ich hatte mich schon schön warm gequatscht und irgendwie war alles weniger schlimm als ich es erwartet hatte. Die Fragen waren nicht so schwer oder unverständlich wie befürchtet und ich konnte gut und viel dazu erzählen.

Das Witzige war, dass mein Lehrer mich sogar ab und zu ausbremsen musste und mich darauf hinweisen musste zum Ende zu kommen, weil er auch noch etwas sagen wollte Ich meine, ich wusste vorher dass ich wirklich sehr viel reden kann, aber ich war mir einfach nicht sicher ob ich diese Fähigkeit nutzen könnte. Aber ich konnte es ! Ich habe auch des Öfteren einfach etwas mehr zum Thema erzählt als ich sollte und mir damit sozusagen meine eigenen Aufgaben gesucht. Wenn ich also einen Sachverhalt erklären sollte dann habe ich das getan und gleich noch mit dem nächsten damit verbundenen Thema weitergemacht. Und ich meine welcher Lehrer sagt schon "Nein" auf die Frage : "Soll ich das gleich auch noch erklären? "


Jedenfalls war das Ende vom Lied, dass ich mit einem guten Gefühl den Prüfungsraum verlassen hatte und als ich dann gesagt bekommen habe : " Gratulation , Sie haben die Prüfung mit 14 Notenpunkten bestanden" kam ich aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Im Ernst ich habe mich total gefreut und die ganze Anspannung der letzten Tage ist einfach abgefallen wie eine steinbruchschwere Last.

Und zur Feier des Tages hatte ich mich dazu entschlossen mich mit den niedlichen Kekschen zu belohnen die ich euch heute zeigen werde! Ich hatte einfach total Appetit auf Kekse und da ich noch so beflügelt von meiner Prüfung war, hatte ich mich gleich für ein entsprechend passendes Motiv entschieden. Es ist mir spontan an der Supermarktkasse eingefallen als ich die kleinen Smarties gesehen habe, und ich fand die Idee einfach mehr als klasse. Was meint ihr?


Zutaten:

  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 100g Zucker
  • 125g Butter
  • 1 PK Vanillezucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • etwas Wasser
  • Smarties

Zubereitung:

  • Mehl in eine Schüssel sieben und mit dem Backpulver vermischen. Eine Mulde in die Mitte drücken und das Ei sowie das Eigelb hinein geben. Restliche Kekszutaten ebenfalls in die Mulde geben und danach mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten.
  • Den Teig zu einer großen Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt 2h im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1cm dick ausrollen . Kleine Kreise ausstechen und bei 180°C ca. 10 Minuten auf einem mit Backpapier belegtem Backblech goldbraun backen.Die Kekse auskühlen lassen.
  • Währenddessen die Glasur anrühren indem alle Zutaten in einer kleinen Schüssel verrührt werden. Es sollte eine dickflüssige weiße Zuckerglasur entstehen. ( Wasser nur vorsichtig dazu geben, damit die Glasur nicht zu flüssig wird)
  • Die Glasur auf den Cookies verteilen unddie Smarties blumenförmig darauf drapieren.



Jetzt steht nurnoch Gemeinschaftskunde in einer Woche an, und auch wenn das nocheinmal ein ganz schönes Nervenpaket fordern wird, bin ich soweit erstmal wieder ganz gelassen. Auch wenn es nun wieder lernen, lernen, lernen heißt. Aber was solls, auch die letzte Prüfung werde ich noch irgendwie überstehen ;)

Euch noch einen wundervollen Freitag und ein herrliches Pfingstwochenende ;)









Hier gehts weiter! ...

Knusprig leckeres Mandel-Vanille Müsli

4 Kommentare:

Huhu ihr Lieben! 

Es gibt doch nichts über ein ordentliches und ausgiebiges Frühstück! Besonders jetzt wo ich schulisch bedingt frühs ein wenig mehr Zeit habe, lasse ich es mir nicht nehmen umfangreich und mit vielen Leckereien zu Frühstücken. Ich glaube was das angeht habe ich eine kleine Macke. Ich esse so gut wie nie richtig Mittag und auch Abends reicht meißt ein Salat oder irgendwas leichtes mit Gemüse und etwas Pute , aber Frühstück ist ein absolutes MUSS. Besonders am Wochenende, wenn wir zu 4. sind, wird in unserem Haus die ganze Palette aufgefahren. Rührei, Speck, Brötchen, Aufschnitt, Jogurt, Quark, und natürlich ganz ganz viel Obst und Gemüse. Nicht´s davon darf auf unserer Morgentafel fehlen. Manchmal frage ich mich um ehrlich zu sein wirklich wie 4 Personen so viel essen können. Aber irgendwie scheint es zu gehen. Man lässt sich einfach richtig schön Zeit und sitzt man eine Weile am Tisch wird hier mal noch genascht und da mal noch etwas geknabbert und schwupps ist alles alle.



Auch zu Müsli wird bei uns im Haus gern gegriffen. Allerdings muss ich sagen, dass ich nur ungern zu den Fertigmüslis aus dem Supermarkt greife. Ok, es gibt einige Knuspermüslis die wirklich relativ gut schmecken, aber egal welches Müsli man aus der Verpackung hohlt, überall sind Zusatzstoffe und Haltbarmacher drin. Und für die wenigen Müslis bei denen das nicht der Fall ist muss man gut und gern 3 € für eine kleine Packung investieren. Und auch dazu bin ich beim besten Willen nicht bereit. Zumindest nicht seit ich weiß, dass Müsli selbstgemacht nicht nur gesünder sondern auch viel viel leckerer ist. Und das tollste daran ist, dass es so unglaublich viele Möglichkeiten gibt sein eigenes Müsli zu machen. Ich hatte euch ja in den letzten Monaten schonmal 2 leckere Varianten gezeigt. Zum einen mein Erdnuss Müsli und zum anderen mein Nuss-Knuspermüsli. Und jetzt möchte ich euch meine neuste Kreation zeigen. Dieses Mal habe ich mir eine interessante Kombination aus Mandel und Vanille ausgesucht. Die Idee dazu hatte ich , wie sollte es auch anders sein, beim stöbern auf Pinterest bekommen. Das Rezept an sich ist allerdings komplett mein eigenes, da ich wie immer größtenteils einfach wahllos Zutaten zusammengemixt habe. Bis etwas brauchbares herauskam .


Als Basis habe ich hier normale Haferflocken genommen. Gern mache ich mein Müsli aber auch aus einer 50:50 Mischung zusammen mit Dinkelflocken .Zusätzlich zu den Mandeln sorgen Kürbiskerne, Sesam und Leinsamen für einen extra Proteinkick und sie sind außerdem reich an guten Fetten und wichtigen Nährstoffen die Energie für den Tag garantieren. Außerdem esse ich einfach zu gern Kürbiskerne , roh oder als Krokant oder wie auch immer, aber Kürbiskerne sind einfach toll ^^ Ihr könnt an dieser Stelle natürlich auch nach Belieben andere Nüsse und Körner verwenden oder einfach Dinge weglassen oder ersetzen. Das ist ja gerade das Schöne am Self-Made Müsli.
Aber hier ist nun erstmal meine Mandel-Vanille Müsli Variante. Ich hoffe sie schmeckt euch genau so gut wie mir ;) 




Zutaten:
  • 300g Haferflocken
  • 100g Mandeln (gehackt)
  • 2 TL Vanillearoma
  • 2 EL Sesamsamen
  • 2 EL Leinsamen
  • 50g Sojaflocken
  • 30g Kürbiskerne
  • 4 EL Honig
  • 20g Rohrzucker
  • 4 EL Öl 

Zubereitung: 


Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ofen auf 200°C vorheizen und das Müsli darauf verteilen. Für 15 Minuten lang goldbraun rösten . Dabei alle 5 Minuten umrühren damit alles gleichmäßig knusprig wird.

Das Müsli aus dem Ofen nehmen und mit Backpapier bedecken. Das Müsli flach drücken und auskühlen lassen.

In einem verschließbaren Gefäß aufbewahren.



Nun noch einen knusprigen Montag Abend meinerseits ;) Was ist denn euer Lieblingsmüsli? Gekauft oder selbstgemacht? Schoko-Nuss-Vanille ? Lasst es mich doch mal wissen ;)



Hier gehts weiter! ...