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Twix-Karamell Pudding & What´s For Pudding [Rezension]

6 Kommentare:

Huhu ihr Lieben!


Ich bin ja ein totaler Pudding Fan. Aber auch wenn ich gern und oft Pudding zum Dessert serviere, bin ich was das angeht eigendlich ein kleines Päckchen-Pulver Mädchen. Wieso? Nun ja, es geht schnell und einfach. Milch aufkochen, Pudding anrühren , reinmischen und fertig. Einfach, schnell, und dass es aus dem Päckchen kommt muss man ja keinem erzählen. Aber soll ich euch was sagen? Ich war was das angeht unglaublich blauäugig. Es ist genau wie mit diesen Backmischungen , man denkt es geht einfacher und schneller aber im Prinzip belügt man sich nur selbst , da in dem Päckchen eigendlich nur ein bis zwei Zutaten sind, die man auch in jedem gut organisierten Haushalt finden kann und die meißt nur einen Bruchteil des Päckchenproduktes kosten. Von den Aromen und Zusatzstoffen natürlich mal ganz abgesehen.


Und genau so war es auch dieses Mal. Pudding selber machen ? Das klang interessant aber ich war skeptisch ob es wirklich Sinn macht. Ich dachte natürlich wenn man Pudding selbst macht braucht man wohl 1000 Zutaten von sonst woher, muss ewig lang warten und der ganze Aufwand lohnt sich wohl am Ende doch nicht.Trotzdem konnte ich nicht anders als Zusagen, als mir der Verlag "Edition Esspapier" * anbot das Buch "What´s for Pudding" zur Rezension zur Verfügung zu stellen, da ich schlichtweg einfach neugirig war. Und als ich dann endlich das Buch in meinen Händen halten und durchstöbern durfte war ich einfach mehr als überrascht. Wieso? Nun tatsächlich braucht man für das Grundrezept von Pudding nur 4 (!) Zutaten.Und laut Buch sollte es auch noch in weniger als 15 Minuten gemacht sein! Möglich? Ja ! Aber dazu später mehr. Zunächst möchte ich euch mal einen kurzen Eindruck geben. Danach weihe ich euch in das perfekte Puddinggeheimniss ein!



Inhalt und Rezepte


In dem Büchlein "What´s for Pudding" vom Verlag "Edition Esspapier*" präsentiert die Autorin Eva Maria Lipp eine kulinarische Vielfalt an Puddingvariationen ohne gleichen. Auf 95 Seiten zeig die Leiterin der "Frische KochSchule" in Leoben/Steiermark ihre 53 liebsten Kreationen rund ums Thema Pudding. Und dabei wird es alles andere als langweilig. Von vegan zu vegetarisch, über glutenfrei und laktosefrei. Alles ist dabei, und genau das macht das Buch zu etwas ganz besonderem. Interessant ist auch die Einbringung einiger Rezepte aus der asiatischen Küche, welche der ganzen Sache nochmal einen Ticken mehr Kreativität geben.
Dabei sind die meisten Rezepte erstaunlich schnell und leicht gemacht. Beim Durchstöbern entdeckt man größtenteils Zubereitungszeiten zwischen 8 und 40 Minuten wobei letzteres eher seltener auftritt und sich der Mittelwert bei ca. 15 Minuten einpegelt. Sehr schön, ist dass  neben der Angabe über Zubereitungszeit auch stets Nährwertangaben dabei sind, so behält man immer den Überblick und ist teilweise sogar recht erstaunt über kalorienärmere Leckereien. Darüber hinaus findet man im ganzen Buch verteilt tolle Tipps und Tricks um das entsprechende Rezept perfekt zu machen oder zu Variieren. Das beginnt schon im Einband wo sich ein kleines "Ein mal Eins" des Puddingkochens versteckt. So gelingt der perfekte Pudding garantiert!

Gestaltung & Bilder

 Schon beim ersten Durchblättern war ich von der Gestaltung und vor allem von den Bildern wirklich begeistert. Die Puddings sind wirklich super schön in Szene gesetzt und die verschiedenen Gefäße und Anrichtevarianten machen jedes Bild zu etwas besonderem . Daher finde ich es wirklich schade, dass nicht jedes Rezept bebildert ist. Auch wenn einige Menschen sich daran nicht stören, so ist es für mich schon ein kleines Manko, da mich generell Rezepte mit Bildern deutlich mehr ansprechen als Rezepte ohne. Durch das Fehlen der Bilder bei einigen Rezepten wirken manche Seiten dann doch recht leer, was an sich sehr schade ist. Denn die Rezepte auf gerade diesen Seiten klingen sehr, sehr vielversprechend. Die Gestaltung an sich wurde recht schlicht gehalten. Weißer Hintergrund und eine blaue und schwarze  Schrift. Für mich eine wirklich schöne Kombination, vor allem im Zusammenwirken mit den farbenfrohen Bildern, welche natürlich die Aufmerksamkeit des Lesers sofort auf sich ziehen und in einem richtig die Lust zum nachkochen wecken. 





Mein Selbstversuch! - Twix Karamell Pudding

Und hier endlich mein nachgemachtes Puddingrezept. Ausgeguckt hatte ich mir den Karamellpudding von Seite 11,zum einen weil ich Karamell liebe und es sich einfach super lecker angehört hat. Zum anderen weil ich von Ostern noch eine Menge Mini-Twix übrig hatte, und ich mich dazu entschieden hatte, diese gleich als kleine Variation in mein Puddingrezept einzubauen.

Und ich war absolut begeistert. Der Pudding war super schnell angerührt. Es war einfach und der Geschmackstest ist durchweg positiv ausgefallen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so super einfach ist Pudding selbst zu machen!


 

 

 Zutaten: 

 

  • 25g Stärkemehl
  • 500ml Milch
  • 1 Eigelb
  • 80g Zucker
  • + 8 Vollkorncookies
  • + Schlagsahne
  • + Zartbitterschokolade
  • + Mini-Twix

 

 Zubereitung: 

  • Vollkorncookies zerbröseln und den Boden der Dessertschalen damit bedecken.
  • Stärkemehl mit 50ml Milch glatt rühren. Eigelb dazu geben und gut verrühren. 80g Zucker in einen Topf geben und karamellisieren, bis der Zucker eine schöne braune Farbe hat. Restliche Milch langsam zugießen und das karamel darin auflösen. Wenn die Milch aufkocht, die Stärkemilch dazurühren. Unter gleichmäßigem Rühren nocheinmal gut aufkochen lassen und direkt in die Dessertschalen, auf dem Keksboden verteilen. 
  • Alles im Kühlschrank gut auskühlen lassen ( min. 1h)
  • Schlagsahne mit etwas Puderzucker aufschlagen. Schokolade schmelzen und Mini-Twix zerkleinern. 
  • Die Schlagsahne auf das Dessert spritzen und mit Schokolade und Twix dekorieren.



Im übrigen kann man für eine vegane Variante auch Sojamilch nehmen und das Ei weglassen, dafür etwas mehr Stärke benutzten. Wurde ebenfalls getestet und von dem veganem Gaumen einer guten Freundin als sehr gut befunden ;)


Fazit:


Nie wieder Päckchen-Pudding! Wieso? Weil es viel einfacher und leckerer und natürlicher, und preisgünstiger geht. Auch wenn es gestaltungstechnisch im Buch "What´s for Pudding"  noch ein wenig Verbesserrungspotential gab, war ich Inhaltlich absolut begeistert. Interessante Tips,Tricks und Fakten und vielseitige Puddingrezept Ideen bei denen mit 100% iger Sicherheit jeder etwas findet. Das besonders Schöne ist, dass wenn man den Dreh einmal raus hat kann man die Puddingkreationen frei nach Wahl und Geschmack variieren, Zutaten hinzufügen, ersetzen oder weglassen. Im Buch findet man eine Menge interessante Anregungen und Ideen. Und daher kann ich es mit absolut gutem Gewissen jedem weiterempfehlen.

Produktdetails: 

Eva Maria Lipp, What´s for Pudding
22 x 22 cm
Broschur mit Klappen
96 Seiten
17,90 €
ISBN: 978-3-9503791-1-2


* Affiliate Links die ich freiwillig einfüge.
Alle Meinungen zu dem Produkt sind natürlich meine eigenen.






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Der große Zuckertest - süßen auch ohne Kalorien?

14 Kommentare:


(c)Nosugarsugar

Hallihallöchen meine Lieben,


heute möchte ich euch mal eine super interessante Sache vorstellen. und zwar geht es heute um Zuckerersatz.
Fakt ist , Zucker macht glücklich und das Bedürfniss nach süßen Naschereien wird uns quasi schon mit der Muttermilch in die Wiege gelegt worden. Doch leider ist Zucker nicht immer ganz Vorteilhaft, denn bekanntlicherweise lagern sich die süßen Kristalle ratz fatz an unseren Hüften an und ruinieren ,bei übermäßigem Konsum, unsere Zähne.
Kein Wunder also, dass heutzutage viele Wissenschaftler versuchen den ultimativen Zuckerersatz zu finden.
Auch mich hat diese Disskusion schon etwas länger interessiert. Doch bisher hatte ich nur, im Nachhinein etwas enttäuscht, an herkömmliches Stevia getraut. Dazu hatte ich übrigens einmal Meringue Sandwiches gemacht und auch in Cupcakes hat es bei mir schon Anwendung gefunden. Jedoch war ich bis dato noch nicht 100%ig davonüberzeugt, da es doch einen recht starken Eigengeschmack aufwies.

Umso neugieriger war ich darum , als man mich fragte ob ich nicht Lust hätte die Produkte von No Sugar Sugar* zu testen. Geschickt bekam ich 3 verschiedene Testprodukte Erythrit-Stevia Blend, Xylit und Erythrit. Was sich für mich zwar erstmal hoch wissenschaftlich und wenig appetitlich anhörte, aber man soll ein Buch ja nicht nach seinem Einband bzw. in diesem Falle nach seinem Namen beurteilen.


Die Produkte:

 

Erytrit:

(c) Nosugarsugar
Das Erytrit (rosa Dose) ist ein weißer kristalliner Stoff. Er ist ca. 0,7-0,8 mal so süß wie normaler Zucker ist dafür jedoch nachweislich besonders gut verdräglich und zahnschonend. Mit 0 Kalorien und keinen Kohlenhydraten schlägt es auch auf der Waage nicht zu buche. Außerdem enthält es keine Allergene und ist blutzuckerneutral, weshalb es auch viele Diabetiker benutzen. Es kommt eigendlich überall in der Natur vor . Wie zum Beispiel in Käse, Champignons, Wassermelonen, Weintrauben und Birnen. Auch im menschlichen Organismus ist der Stoff natürlicherweise enthalten. 

Wer sich noch genauer dafür interessiert sollte mal hier*  oder direkt in der Produktbeschreibung (hier)   nachschauen.

 

 

 

 

Xylit:

(c) Nosugarsugar
Das Xylit oder auch Birkenzucker genannt ( braune Dose) ist ebenfalls ein weißer kristaliner Stoff, allerdings im Vergleich zu Zucker ein wenig klebriger. Auch Xylit ist sehr zahnfreundlich, weshalb er oft in Kaugummis benutzt wird. Das Mengenverhältniss zu Zucker ist dabei übrigens 1:1 und es ist gluten sowie allergenfrei. Allerdings hat es "nur" 40% weniger Kalorien als Zucker. Es ist von Natur aus in vielen Obst und Gemüsesorten zu finden.

Auch hier könnt ihr mehr Infos in der Produktbeschreibung ( hier) nachlesen

 

 

 

 

 

 

Erytrit-Stevia

(c) Nosugarsugar
Auch bei Erytrit-Stevia ( blaue Dose) hier handelt es sich wieder um einen weißen kristalinen Stoff, welcher nahezu die gleiche Süßkraft besitzt wie Zucker ( also 1:1 ersetzt werden kann). Da Eritrit ein Hauptbestandteil ist, gilt auch hier wieder : allergenfrei, zahnfreundlich und blutzuckerneutral. Die Mischung hat darüber hinaus 0 kcal pro 100g und auch keine Kohlenhydrate. Außerdem hat die Erytrit-Stevia Mischung trotz des Steviaanteils keinen typisch bitteren Nachgeschmack.

Mehr Infos findet ihr auch hier wieder in der Produktbeschreibung (hier).


 

 

 

 

 

 Der Erste Eindruck:

 

Als ich die Dosen aufgemacht hatte war ich zuerst erstaunt ,dass der Süßstoff tatsächlich aussieht wie richtiger Zucker.  Das Erythrit-Stevia war dabei auch geruchsneutral und kam im ersten Eindruck am nähsten an das Original heran. Das Erythrit war ebenfalls optisch wie Zucker roch allerdings etwas anders. Ich tendiere dazu zu sagen,dass es recht ähnlich wir brauner Zucker roch . Und das Xylit war von der Konsistzenz her etwas klebriger und erinnerte mich ehrlich gesagt ein wenig an Kunstschnee, was ich jedoch nicht als weiter schlimm Empfand.

Geschmackstest: 


Tee-Test: 


Zuallererst wollte ich testen ,wie sich die natürliche Süße in Getränken  verhält. Dazu habe ich Früchtetee gemacht und in jede Tasse einfach 1 TL Zucker bzw. Zuckerersatz gegeben. Da ich selbst meinen Tee immer mit Süßstoff süße war das Ergebniss eigendlich recht vorhersehbar.
Der Geschmack war bei allen 3 Tassen recht nah am Original.  Der Tee war süß und hat wirklich gut geschmeckt .


Der Dessert-Test


Als nächstes wollte ich sehen wie sich die Zuckerersatzstoffe bei einem Quarkdessert schlagen. Auch hier war ich wirklich positiv überrascht. Am Anfang war ich wirklich etwas skeptisch ,aber man schmeckte tatsächlich kaum einen Unterschied. Auch als ich meiner unwissenden Mutter die Desserts vorsetzte (Sie ist etwas altmodisch im Denken und ist strickt gegen Zuckerersatzstoffe ,darum habe ich ihr nichts davon  erzählt ) war sie begeistert und hat gleich 2 gegessen ,ohne einen Unterschied festzustellen. Bei


Original-Rezept für 4 Gläser

  • 300g Quark
  • 300g Jogurt
  • 300g pürrierte Waldbeeren
  • 150g normale Waldbeeren ( TK oder frisch) 
  • 4 TL Zucker ( oder Süßstoff nach Mischverhältniss siehe oben)  

Zubereitung: 

Quark und Jogurt und Zucker bzw Zuckerersatz mischen. 2-3 EL pürrierte Früchte darunterrühren. In Dessertgläser füllen , mit dem restlichen Püree überdecken und  zum Schluss mit ganzen Früchten dekorieren.


TIPP: Erythrit und Stevia Erythrit solltet ihr das Dessert ca 30 Minuten stehen lassen , da sich der Zuckerersatz nicht so schnell im Quark-Jogurt gelöst hat.


Der Kuchentest


Zum Schluss wollte ich noch austesten ob der Zucker auch in Kuchen meine Erwartungen übertrifft. Dafür habe ich meine liebsten Lieblings-Schoko-Jogurtmuffins gemacht. Sie sind im Original wirklich super lecker und ich wollte testen ob die Zuckerersatzstoffe auch das halten was sie versprechen.
Und auch hier bin ich positiv Überrascht worden. Geschmacklich wirklich unglaublich ähnlich und auch optisch gab es keinen Unterschied ( auch vom Mutti-Geschmackstest bestätigt :'D) . Den einzigen Stoff , welchen ich diesmal nicht ganz so super fand war das Erythrit-Stevia da es sich leider bei allen Testmuffins teilweise am Boden abgesetzt hat. Aber es kann auch sein ,dass dies einfach nur ein Fehler meinerseits war.

 Originalrezept für 12 Muffins : 

  • 3 Eier
  • 1 Priese Salz
  • 130g Zucker bzw. Zuckerersatz (nach Mengenverhältniss siehe oben )
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 150g Butter , weich
  • 130g Mehl
  • 2-3 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Milch
  • 100g Naturjogurt

Zubereitung:

1. Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz schaumig schlagen. Seperat Zucker ( bzw. Zuckerersatz) , Butter und Vanillezucker aufschlagen. Nun Mehl mir Backpulver und Kakaopulver verrühren und abwechselnd mit der Milch und dem Jogurt zu der Buttermischung hinzugeben. Geschlagenes Eiweis vorsichtig unterheben und den Teig in die Muffinförmchen füllen

Bei ca. 180°C ca 15-20 Minuten backen bzw. bis bei der Stäbchenprobe nix mehr kleben bleibt.


Fazit - kann man definitv machen 

Auch wenn ich am Anfang etwas skeptisch gegenüber den Zuckerersatzstoffen war, muss ich sagen , dass ich sehr positiv überrascht wurde. Es handelt sich um natürliche Süßstoffe, welche auch geschmacklich überzeugen und daher wirklich eine super tolle Alternative zu herkömmlichen Zucker darstellen. Besonders geeignet für Diäten wie Low Carb sind dabei Erythrit und Erythrit-Stevia. Wobei mich das Erithrit geschmacklich noch mehr überzeugt hat. Einziger Wehmutstropfen ist leider bei allen 3 Produkten der Preis. Wenn man davon ausgeht ,dass 1kg Zucker im Supermarkt gerade einmal 0,65 € kostet und die Ersatzstoffe mit einem Kilopreis von ca. 5-8€ daherkommen ist das in meinen Augen schon ziemlich happig und daher auch ein definitves Manko.
Aber wer nicht unbedingt jedes Wochenende einen Kuchen damit backen möchte sollte in der Regel wohl 1-2 Monate damit hinkommen, was den Preis akzeptabel gestalten würde.

Meiner Meinung nach sollte jeder für sich selbst entscheiden, was ihm die süße Diät Wert ist ich kann euch nur sagen, das die Stoffe inhaltlich und vorallem geschmacklich überzeugen.


* Affiliate Links die ich freiwillig einfüge.
Alle Meinungen zu den Produkten sind natürlich meine eigenen.




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